Vanlife Tipps und Tricks oder einfach nur Erfahrung…
Ja, jeder darf blauäugig ins Vanlife starten. Wir dachten anfangs auch, wir seien super vorbereitet. Und stellten dann als erstes fest, dass wir viel zu viele Dinge dabei hatten, die wir gar nicht brauchen. Also vieles verschenkt, ausgeladen und entsorgt. Das hat dann Platz für etwas mehr Ersatzteile und Bergematerial gegeben. Jetzt können wir uns immer noch blauäugig irgendwo hinstellen, haben jedoch neben einer Schaufel und Sandblechen auch einen aufblasbaren Wagenheber dabei, damit wir die Sandbleche auch unter die Räder bringen. Und, Wasserpumpen brauchen wir auch immer viele… Aktuell führen wir gerade drei mit uns. Eine defekte, eine als Reserve und natürlich diejenige, welcher unser Wasser im Moment gerade pumpt.
Vieles passiert und wir lenten es erst unterwegs, in etwas abgelegeneren Gegenden.
Ein Kurzschluss in der Elektrik und plötzlich Rauch im Van
Was riecht denn hier so im Van? Schau mal was die Batterie macht…
Tätsächlich kommt kein Strom rein, halten wir besser mal an…
Schnell stellten wir fest, dass unser Ladebooster abgebrannt ist… Ein grosses Loch klafft aus dem Plastikgehäuse. Das ist uns nicht nur einmal passiert, wir brauchten insgesamt deren drei. Die Firma hatte schliesslich Erbarmen mit uns und schickte uns das Profigerät. Seither ist Ruhe und vor allem kein Rauch mehr.
Was wir aus der Situation seither lernten, Amazon hilft ganz gewaltig. Oft gibt es einfach keine Campingläden.
Immer erreichbar mit Starlink
Braucht wirklich niemand, auch wir nicht. Und doch ist Starlink für uns ein sehr zentrales Teil. Überall gutes und schnelles Internet zu haben, ermöglicht uns während unserer Reise zu arbeiten.
Vor allem haben wir jetzt Internet, wann und wo wir es wollen.
Und für Schweden braucht es ein extra langes Kabel, um die Antenne an den See zu stellen. Aber das lernten wir auch sehr schnell. Klare Sicht zum Himmel und ja, es braucht ganz gut Strom. Den stellen wir komplett selber her.
Kein Problem, wir haben Sandbleche
Ja, hatten wir… Zusammen mit unseren Freunden sogar deren vier. Aber, die müssen auch irgendwie unter die Räder… Schaufeln half nichts… Irgenwann sassen wir auf…
Jetzt sind wir besser ausgerüstet. Wir haben uns einen Wagenheber besorgt, mit dem wir unser Auto 70 cm hoch heben können. Und, besser ist es, sicherer zu parken. Das wissen wir jetzt auch…
Unser schönstes Ziel
Tatsächlich sehr weit weg und nicht mal in Europa. Unsere Zeit in Kappadokien hat uns tief beeindruckt. Diese Landschaft ist so traumhaft und wird mit den Ballonfahrten jeden Morgen zu einem Spektakel. Wir würden uns diese Sonnenaufgänge heute noch anschauen, wenn unser Visum nicht ablaufen würde.
Wenn du mal wirklich etwas erleben willst, dann fahr mit deinem Wohnmobil nach Kappadokien. Ein wichtiger Tipp noch, pack unbedingt eine warme Jacke ein. Es kann nachts sehr kalt sein.